Der herbstliche Garten
Die Zeit vergeht wie im Flug und schon steht der Herbst vor der Tür. Rotes Laub, kalte Nächte und das Einziehen der Stauden deuten darauf hin, dass der Sommer nun wieder der kälteren Jahreszeit Platz machen muss. Als Gartenbesitzer beginnt nun eine Zeit, die sehr viel Tatendrang von ihm verlangen wird. Eine schöne Zeit, die schon Vorfreude auf den nächsten Frühling bringen kann.
Was ist eigentlich zu tun?
Zu dieser Zeit warten unterschiedliche Aufgaben auf den Gartenbesitzer. In der Regel beginnt man mit dem Abschneiden der verwelkten Stauden. Die Blätter und Blüten sind verwelkt und werden knapp über dem Boden abgeschnitten. Sträucher und Bäume bekommen nun ihren nötigen Schnitt und auch die Rosen verlangen nach einem richtigen Stutzen ihrer Triebe. Aber auf ein Vorhaben freut sich eigentlich jeder Gartenbesitzer in dieser Jahreszeit: Pflanzen von Frühlingsblühern. Sie bringen die Vorfreude auf das nächste Jahr und verlangen dabei aber nach einem genauen Pflanzplan. Sinnvoll ist es sich auf Karten zu vermerken, wo man was an Knollen ausgepflanzt hat. Karten die den Weg deuten helfen noch im nächsten Jahr, wenn genaue Standorte nicht vergessen werden sollen. So kann auch ständig nachgesehen werden, wann die ersten Blattspitzen den noch gefrorenen Boden durchbrechen können. Blumenzwiebel verlangen nach keiner großen Pflege. Ein wenig Dünger reicht schon aus, um im Laufe der Jahre eine enorme Ausbreitung erreichen zu können. Gegen die gefräßigen Wühlmäuse helfen spezielle Pflanzkörbe, die den scharfen Zähnen der Nager standhalten sollen. Ein entsprechender Winterschutz aus Reisig ist unbedingt anzuraten, da die überraschenden Spätfröste im Frühling einigen Schaden anrichten könnten.
